Eiweißpulver für Frauen

Ein Nahrungsergänzungsmittel das unterstützend zu Diäten und im Sport eingesetzt wird. Das Eiweißpulver, hierbei unterscheiden wir unter Soja, Whey und Casein Protein. Für den Körper ist Eiweiß ein essentieller und lebenswichtiger Baustein. Denn es stärkt u.a. unser Immunsystem, Knochen, Muskeln, Haut und Haare. Ein multikomplexer Vorgang, denn Eiweiß kommt in jeder Zelle unseres Körper vor. Doch wie viel ist gesund und gerade bei Frauen empfehlenswert.

Eine Empfehlung und ein Richtwert

Der Eiweißverbrauch hängt von vielen diversen Faktoren ab. Im Durchschnitt verbraucht eine Frau 0,8 Gramm täglich, pro Kilogramm ihres Körpergewichts. Doch kommen Einflüsse wie Schwangerschaft, Stress, Diät und Sport hinzu verändert sich der Verbrauch und kann höher oder sogar niedriger variieren. Bei Schwangeren wird eine Empfehlung von 1,0 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht ausgesprochen. Bei regelmäßiger sportlicher Betätigung steigt der Eiweißbedarf sogar um das Dreifache an.
Wenn du ein Eiweißpulver zu dir nehmen möchtest, solltest du auf deinen Ernährungsplan achten. Denn welche Nahrungsmittel viel Eiweiß enthalten, zeigt dir der folgende Überblick. Hierbei unterscheiden wir von pflanzlichem und tierischem Eiweiß, wobei pflanzliches leichter zu verstoffwechseln ist.
Pflanzliches Eiweiß kommt in Nüssen, Hülsenfrüchten, Bohnen, Linsen, Erbsen, Tofu, Sojasamen, in Getreide, Reis und Sprossen vor.
Tierisches Eiweiß ist in Fisch, Fleisch, Eiern, Milchprodukten und Wurstwaren enthalten.
Ist dein Tagesbedarf damit nicht gedeckt, oder besteht eine Unterversorgung, sollte ein Eiweißpulver zugeführt werden.

Was passiert bei einer Über- und Unterversorgung von Eiweiß

Unsere Nieren sind eine Art Gesundheitspolizei und fördern die Ausscheidung von Reststoffen. Diese belastet die Nieren, da eine Überversorgung an Purinen auf lange Sicht krankheitsfördernde Auswirkungen mit sich bringen kann.

Wird dem Körper auf Dauer zu wenig Eiweiß zugeführt, kann mit bedrohlichen Langzeitschäden rechnen Muskelabbau, Schwächung des Immunsystems, Knochenerkrankungen und ein Energiemangel mit hohen Defiziten, sind die Folgen.

Welches Eiweißpulver passt zu mir?

Viele Frauen stellen sich die berechtige Frage, was und zu welchem Zweck führe ich es meinem Körper zu.
Das kommt darauf an welchen Zweck es eben erfüllen soll. Willst du abnehmen, dich sportlich betätigen, oder einfach nur deine Reserven auffüllen. Dann solltest du wissen, es gibt tierisches und auch veganes Eiweißpulver.

Das Whey Protein besteht aus dem Molkenprotein. Es hat die biologisch höchste Wertigkeit und wird aus der Michherstellung gewonnen. Gerade wenn du Sport betreibst und schnell Proteine zuführen möchtest, ist es optimal. Auch die gute Verträglichkeit ist hervorzuheben. Die sehr gute Verdaulichkeit und Resorption im Magen, sprechen dafür. Denn nach einer halben Stunde ist das Whey Protein schon im Blutkreislauf. Als Eiweißshake ist auch die leckere Geschmackskomponente nicht zu verachten. In vielen Tests und Studien hat es mit „Hervorragend“ abgeschnitten.

Das Soja Protein gehört zu den veganen Proteinen und wird aus der Sojabohne gewonnen. Es ist reich an Aminosäuren und enthält auch kein Cholesterin. Auch bei Laktoseintoleranz ist das Soja Protein nur zu empfehlen. Gerade Veganer und Vegetarier, können somit einen optimalen Ausgleich in ihrer Ernährung erzielen. Sporthungrige und Abnehmwillige sind mit dem Soja Eiweißshake, also bestens beraten.

Das Casein Protein ist zu 80 Prozent reines Eiweiß. Nur 20 Prozent sind Molkeneiweiß, auch Whey Protein genannt. Die größte Eiweißfraktion stellt die Kuhmilch dar. Es ist durch seine langanhaltende Proteinzufuhr, bei Diäten und dem Muskelaufbau gefragt. Denn das fettarme Casain Protein trägt auch zum Muskelerhalt bei.

Die Quintessenz daraus

Das Eiweißprotein für Frauen ist eine sinnvolle Nahrungsergänzung wenn Grund für eine Unterversorgung besteht. Auch bei sportlicher Aktivität und Diätmaßnahmen, ist es ein wirkungsvoller Begleiter. Die Dosierung sollte immer dem Körpergewicht entsprechen. Hierbei ist aber immer die Ernährung miteinzubeziehen.